Quo vadis BI Organisation?

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Dieser Artikel informiert über unterschiedliche Möglichkeiten, BI zu organisieren und die jeweiligen Auswirkungen auf das Unternehmen sowie Fachabteilungen.

Der erste Ansatz: Dezentrale BI

Ursprünglich waren die BI-Teams jeweils in den Fachabteilungen angesiedelt und die Daten wurden auch dort ausgewertet. Dadurch kam es natürlich zu redundanter Datenhaltung und zu einem Wildwuchs an Architekturansätzen sowie verschiedenen eingesetzten Technologien.

 

Schritt 2: Der zentrale BI Ansatz

Um Synergieeffekte zu schaffen, wurden diese verteilt, existierende Teams dann in einer Zentralabteilung, z.B. für das Thema BI als unternehmensweites zentrales BI Competence Center, zusammengefasst. Je nach Ausprägung war diese zentrale BI mit entsprechenden Befugnissen ausgestattet. Ziel neben der Kostenreduktion war es, Datensilos zu beseitigen und redundante Ablage und Verarbeitung von Daten zu vermieden. Zudem wurden mit einer derartigen Bündelung die verschiedenen Architekturen vereinheitlicht. Als Nachteil ging dadurch allerdings die Nähe zum Fachbereich verloren.

Nachdem nun diese Zentraleinheiten gebildet wurden, sind die Ziele Skalierbarkeit, Einheitlichkeit sowie die Standardisierung von Daten und Architektur zwar erreicht, jedoch kann die IT die ehemalige Nähe zum Fachbereich nicht kompensieren.

 

Schritt 3: Förderative BI Organisation

Dies und die Weiterentwicklung der Technologien, hier vor allem der Aspekt, dass durch Apple, Google etc. im Consumer-Bereich der Zugang und die Verarbeitung von Daten stark vereinfacht wurde, führte zur neuerlichen Tendenz, von der zentralen IT weg zurück zum Fachbereich zu gehen. Es muss somit eine neue Form der Organisation, z.B. föderative BI Teams, gefunden werden, um diese beiden Ansätze (TopDown und BottomUp) zu integrieren. Nur mit Hilfe einer funktionierenden Data Governance kann dies erreicht und etabliert werden.

In einer derartigen Organisation werden unternehmensweite Daten und Reports sowie Bereichsreports weiterhin von zentralen BI-Teams als Service geleistet. Trotzdem wird es den Bereichen durch Training und Unterstützung bei der Bereitstellung von Datenquellen ermöglicht, Ad-hoc-Abfragen und neue Bereichsanalysen durch Analysten des Fachbereichs durchzuführen. Sobald derartige Reports innerhalb der Governance eine entsprechende Reife erlangt haben, werden diese dann an die IT-Abteilungen übergeben. In ähnlicher Weise erfolgt dies auch auf unternehmensweiten Umfeldern. Wenn Statistiker, getrieben durch die Bereichsanalysten neue Firmenanalytics und Firmenmodelle entworfen haben, werden diese den IT-Teams übergeben. Abhängig ist dies alles von der koordinierenden Funktion, die dieses iterative Vorgehen zentral verantwortet.

Mit Hilfe der Föderativen Organisationsform kann auch ein harmonischer Ansatz einer Kooperation von BI und Big Data gegeben werden. Somit sollten Unternehmen diesen Organisationsumbau in ihre Planung aufnehmen.

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